Am vergangenen Samstag fiel für mich ein ganz besonderer Startschuss: Gemeinsam mit dem Töginger Bürgermeisterkandidaten Marco Harrer und dem engagierten Team des SPD-Ortsvereins haben wir den Wahlkampf in Töging eingeläutet. Bei strahlendem, winterlich-sonnigem Wetter hätte die Stimmung kaum besser sein können, um über die Zukunft unserer Heimat zu sprechen.
1,5 Stunden Information pur: Töging im Fokus Statt einer klassischen Versammlung im Wirtshaus haben wir uns direkt dorthin begeben, wo das Leben spielt. In einer eineinhalbstündigen Busrundfahrt haben wir Töging unter die Lupe genommen. Moderiert von Marco Harrer, Günther Zellner und Stefan Franzl, steuerten wir verschiedene Stationen im Stadtgebiet an. Ich war beeindruckt von der enormen Informationsdichte dieser Fahrt: Ob aktuelle Bauprojekte oder die Herausforderungen der Stadtentwicklung – hier wurde deutlich, dass Marco und sein Team genau wissen, wo der Schuh drückt und wie man Projekte nicht nur plant, sondern auch umsetzt.
Warum Töging für den ganzen Landkreis ein Vorbild ist Zum Abschluss der Tour durfte ich ein kurzes Grußwort an die Teilnehmer richten. Für mich als Landratskandidat ist ein Stopp in Töging immer etwas Besonderes , denn die Menschen hier sind zupackend und ehrlich.
In meiner Rede habe ich drei Punkte hervorgehoben, die mir besonders am Herzen liegen:
Töging als Kraftwerk des Landkreises:
Die Geschichte der „Alustadt“ zeigt uns, wie man Strukturwandel meistert. Als die Öfen der VAW in den 90er Jahren ausgingen, haben Altbürgermeister Max Saalfrank und sein Nachfolger Horst Krebes den Einschnitt nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Sie haben bewiesen, dass man Industriestandorte retten und gleichzeitig sozial und ökologisch erneuern kann.
Eine Blaupause für unser Chemiedreieck: Vor einer ganz ähnlichen Herausforderung stehen wir heute im gesamten Landkreis. Die Transformation und die hohen Energiekosten bei Wacker, in Gendorf oder Burgkirchen treiben die Menschen um. Wir brauchen heute diesen „Geist von Töging“ – also Macher, die Krise können – für den ganzen Landkreis.
Kompetenz statt Show: In Marco Harrer sehe ich einen Bürgermeisterkandidaten, dem es um die Sache geht und nicht um die nächste Stufe auf der Karriereleiter. Er steht für Verlässlichkeit und den Sachverstand, den Töging verdient.
Echte Bürgernähe statt „Münchner Glanz“
Ein Schmunzeln konnte ich mir mit Blick auf die politische Konkurrenz nicht verkünden: Während die CSU anscheinend „Begleitschutz“ aus der Staatskanzlei in Form von Innenminister Joachim Herrmann benötigt, um in Töging sicher über den Zebrastreifen zu kommen, setzen wir auf das Gespräch auf Augenhöhe.
Wir von der SPD müssen uns nicht hinter Minister-Sakkos verstecken. Wir sind bei den Menschen – am Gartenzaun, im Betrieb und am Stammtisch. Wir brauchen keinen Festredner aus München, der uns unsere Heimat erklärt. Wir haben die besseren Konzepte und mit Marco Harrer schlicht den besten Kandidaten für das Rathaus.
Mein Fazit dieses Tages: Wir starten mit viel Freude und Mut in diesen Wahlkampf. Denn wir wissen: Töging kann mehr - mit Marco Harrer!
P.S.: Nicht zu vergessen das ausgezeichnete Kuchenbuffet :-)