Der erste Dienstleister des Landkreises

27. Februar 2026

Die Podiumsdiskussion der Landratskandidaten am vergangenen Dienstag im Kultur + Kongress Forum hat eines ganz deutlich gezeigt: Es reicht nicht mehr aus, unseren Landkreis Altötting nur zu verwalten. Die Herausforderungen der kommenden Jahre erfordern mehr als den bloßen Erhalt des Status quo.
Wer gestern den Bericht in der PNP aufmerksam gelesen hat, konnte zwischen den Zeilen erkennen, worum es bei dieser Wahl im Kern geht: Wer bringt die praktische Erfahrung, den Weitblick und die Entschlossenheit mit, um einen komplexen Apparat modern, bürgernah und effizient zu führen?

Für mich steht die Antwort fest. Ein Landratsamt ist in erster Linie keine Obrigkeit, sondern der erste Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.

Die Menschen erwarten zu Recht eine Behörde, die agiert und nicht nur reagiert. Wer täglich Verantwortung für reibungslose Abläufe, Personal und die verlässliche Organisation hunderter Menschen trägt, weiß, dass leere Versprechungen nicht weiterhelfen. Es zählen klare Strukturen, vorausschauende Planung und die Fähigkeit, bei unvorhergesehenen Problemen sofort pragmatische Lösungen zu finden. Genau diesen analytischen und zielgerichteten Ansatz bringe ich mit.

Podium SPD Selfie

In unserer Diskussion auf dem Podium habe ich klare inhaltliche Linien gezogen, die keinen Spielraum für weiteres Zögern lassen:

  • PFOA-Problematik unverzüglich lösen: Die Zeit des Abwartens und Verschiebens ist endgültig vorbei. Die PFOA-Lösung muss jetzt her, nicht erst später. Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Schutz unserer Umwelt erfordern ein sofortiges, naturwissenschaftlich fundiertes und konsequentes Handeln.
  • Energiesicherheit für unsere Wirtschaft: Strom und Energie sind das Rückgrat unserer Region. Wenn wir unseren Wirtschaftsstandort und die damit verbundenen Arbeitsplätze sichern wollen, führt kein Weg an den Fakten vorbei: Wir brauchen die beiden 380-kV-Leitungen – und zwar sofort, ohne weitere Verzögerungstaktiken.
  • Mehr Handlungsspielraum für unsere Kommunen: Eine vernünftige Finanzpolitik bedeutet nicht, die Mittel zentral zu bündeln, sondern sie dort wirken zu lassen, wo sie gebraucht werden. Durch eine Senkung der Kreisumlage können wir die Finanzen im Landkreis auf ein solides Fundament stellen und gleichzeitig unseren Gemeinden endlich wieder die Freiheit geben, vor Ort in ihre Zukunft zu investieren.
  • Eine moderne Infrastruktur & Behörde: Ein gut ausgebautes, sicheres Radwegenetz, ein verlässlicher ÖPNV und die konsequente Digitalisierung der Verwaltung runden das Bild ab. Ein modernes Landratsamt erspart den Bürgern unnötige Wege und den Mitarbeitern unnötige Bürokratie.

Die Bürgerinnen und Bürger haben am 8. März die Wahl, wem sie die Rolle des "ersten Dienstleisters" anvertrauen. Der Abend auf dem Podium hat mich in meiner Überzeugung nur noch bestärkt: Mit klarer Kante, lösungsorientierter Sachkenntnis und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen – und der Gemeinden – können wir gemeinsam das volle Potenzial unseres Landkreises entfalten.

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